Dass in südlichen Ländern alles ein wenig unbeschwerter genommen wird, wissen wir alle und die meisten von uns wissen das auch zu schätzen. Von den wenigen aufrechten Deutschen abgesehen, die wir mit Bier in der Hand am Strand die Wampe der Sonne entgegenstreckend sich über die kleinsten Kleinigkeiten monierend in den von Schweiss überfüllten Hautfalten kratzend gesehen haben.
Aber das soll hier nicht das Thema sein. Es geht - und der aufmerksame Leser ist bereits beim Anblick der überschrift bereits in die richtige Richtung rein cerebral vorgestossen - um die Rechtschreibung.
Seien wir fair...die Jungs und Mädels in Griechenland haben eine andere Sprache...sie haben sogar andere Buchstaben und man darf selbstverständlich nicht die volle Aufmerksamkeit bei den herrlichen Temperaturen erwarten, wie wir sie in unseren Landen an den Tag legen. So war es manchmal schwierig, sich auf den (leider viel zu oft bebilderten - welches ja immer ein untrügliches Zeichen von touristischer Überschwemmung darstellt) griechen Speisekarten zwischen "Wörstchen" und "Humburger" zu entscheiden, so dass man fast gewillt war ein "Güros" zu bestellen. Ich denke, das ist die Angelegenheit eines jeden Privatunternehmers in wie weit, er auf die Richtigkeit seiner Karte Wert legt.
Bliebe es bei diesen zwar in Regelmässigkeit auftretenden Unstimmigkeiten der Rechtschreibung, wäre meine Motivation hier wieder etwas über eben dieses Thema zu schreiben wahrscheinelich eher unterentwickelt, aber das Highlight folgt.
Nicht nur Privatunternehmer scheint es egal zu sein, was auf ihren Karten steht...nein...sogar Staatsbeamte juckt es nicht, wenn auf offiziellen Strassenschildern Dinge wie "Vallery of Buttrflies" steht. Auch auf mehrfache Anfrage der Verwalter des "Tals der Schmetterlinge" wollte mir niemand verraten, wer denn nun diese ominöse Vallery sei und in welcher Verbindung sie zu den Butterfliegen steht. Nur als Hinweis sei angemerkt, dass die Rechtschreibfehler innerhalb der Gänsefüschen durchaus kein Schreibfehler meinerseits sind, auch wenn ich diese ausserhalb der "" durchaus regelmässig mache.
Ach ja...wo wir gerade bei Strassenschildern sind und ich am Anfang diesen Satzes das Wort "gerade" benutzt habe. Jede Steigung auf Rhodos beträgt 10%. Es ist vollkommen egal, ob man einen leichten Anstieg, eine schier senkrecht dem Mittelpunkt der Erde gerichteten Strasse oder einem Aufstieg der Eiger Nordwand gleich vor sich hat. Das Strassenschild bleibt dabei...es sind "nur" 10%.
Ich persönlich glaube, dass sich einer beim Einkauf von Strassenschildern um eine Stelle vertan hat und diese 10%-Schilder nun im ganzen Land verteilen muss, damit sie wenigstens EINEN Zweck erfüllen.
Wäre ich ein Kirchenpfarrer, würde ich diese Rede bestimmt mit „Liebe Gemeinde…“ beginnen, da ich aber weder in einer Kirche arbeite noch die kleine hier (überaschenderweise noch motiviert) lesende Population - mal abgesehen von den Wenigen, die nur wegen der Bilder hier sind :-D – nicht die internationalen Kriterien einer Gemeinde erfüllt (auch wenn es interessant wäre, wie die genaue Definition davon sein mag), sag ich einfach: Schön wieder da zu sein.
Die letzten Wochen (abgesehen von der wirklich letzten Woche als solches) habe ich mit der Nebenniere auf Rhodos verbracht und wir haben eine wirklich verdammt gute Zeit am Strand, im Meer, in Bars & unter der Sonne verbracht. Da euch aber natürlich eine chronologische Aufzählung jedes einzelnen Tages wohl kaum einen libidalen (ich glaub das Wort gibt es gar nicht…hab etwas gesucht, dass libido-erfüllend ausdrückt nur nicht so kompliziert klingt) Benefit bringen würde, versuche ich mich (mit einigen wenigen Aus- und Abschweifungen) auf die Highlights zu konzentrieren.
Bevor ich aber dazu komme, muss ich kurz noch von zwei neu entdeckten Errungenschaften der westlichen Gesellschaft berichten. Man kennst das ja im Urlaub…zwischen Duschen, respektive Baden und zum Essen gehen, besteht meist Partnerin-bedingt eine Pause, die der Durchschnittsmann kaum mit der zweiten Rasur des Tages (im Gesicht!) oder einem Ganzkörperpeeling überbrücken kann (oder will – ganz im Gegensatz zu unseren geschlechtsdifferenteren Mitmenschen). Was macht also der aufrechte Mann der westlichen Hemisphäre: er schaut TV! Aufgrund der lang ausgenutzten Tage und der Zeitverschiebung nach Deutschland (und insbesondere des stark eingeschränkten TV-Programms in Hinblick darauf, dass es bis auf ARD und KiKa keine deutschen Sender gab) begab es sich, dass ich auf KiKa neben Shaun dem Schaf (eine tolle Sendung, die ich aber bereits kannte und deswegen nicht als Errungenschaft des Urlaubs gelten darf) auch die Sendung mit dem blauen Elefanten aus der Maus (aber eben ohne die Maus) gesehen habe. Dabei habe ich meine Liebe zum Titelsong („Die Welt ist…elephantastisch…sie ist…wunderschön!) entdeckt und musste mich des öfteren durch die Nebenniere ermahnen lassen, wenn ich plötzlich über Gyros und unter Rotwein anfing, die Melodie zu summen oder noch schlimmer den Text intonierte. Wie dem auch sei…die Beiträge selber sind nicht so der Hammer (von Anke Engelke mal abgesehen), aber der Song ist fantastisch…elephantastisch sogar!
Die zweite Errungenschaft erfolgte in einer schlaflosen…oder zumindest schlaftechnisch initial suboptimal angestossenen Nacht…denn aber einer bestimmten Uhrzeit übernimmt Bernd das Brot auf KiKa in einer Dauerschleife den Bildschirm. Er ist in der sogenannten KiKa-Lounge gefangen und wird die ganze Zeit durch New-Age-Gelaber genervt und regt sich tierisch darüber auf, wird ausfällig, zerstörerisch und nihilistisch angehaucht. Wahrscheinlich muss man es aber gesehen haben, um wirklich Spass daran zu haben…also…youtube ist dein Freund:
Aber kommen wir zurück zu Rhodos: Das erste, von dem ich berichten muss, ist die Gastfreundschaft der Griechen (oder auch Schweden – dazu später mehr). Wir wurden überall – ausser vielleicht auf den Touristenmärkten in Rhodosstadt – herzlich empfangen. Okay…kleine Berichtigung…selbst auf den Touristenmärkten wurden wir herzlich empfangen, jedoch änderte sich die Grundstimmung innerhalb von Nanosekunden, nachdem man klar gemacht hat, dass man nicht bereit sei, das Monatsgehalt eines griechischen Gyrosspezialisten für ein paar olle Ledersandalen zu bezahlen. Aber zurück zum Thema: So war Christos, unser In-Hotel-Gyros-Maker jeden Tag fröhlich uns zu sehen und nahm sich immer einige Minuten Zeit uns in griechisch zu unterrichten (und bedachte uns natürlich anschliessend mit einer besonders grossen Portion). Oder der Restaurantbesitzter, der mir partout keine Lamp-Chops servieren wollte, weil ich unbedingt seine selbstgemachten Knoblauch-Schweins-Würstchen probieren sollte – hat sich gelohnt nicht zu diskutieren, sondern zuzustimmen – die waren herrlich und mein Magen fängt just beim Schreiben dieser Zeilen an so laut zu knurren, dass mein Nachbar wieder mit dem Besenstiel gegen die Wand schlägt. Oder auch der Radiologie, der nur halbtags arbeitet, um uns am Nachmittag dann in einem spitzen Restaurant zu bedienen, das seinem Vater gehört und wir bestimmt eine halbe Stunde das für und wider des Arztberufes diskutierten (dort habe ich dann anschliessend endlich meine Lamp-Chops bekommen…dafür gleich nen halbes Kilo). Ganz zu schweigen von Steve, der nur in der Saison auf Rhodos lebt und sonst seine Zeit in London verbringt. Dem gehört 15km südlich von Lindos eine wahnsinns Cocktailbar direkt am Strand, die grösstenteils von Griechen…und in der Saison auch zunehmend von Touristen (zumindest die, die sich finden und umringt von All-Inklusive-Hotels bereit sind, etwas für hervorragende Getränke zu zahlen) besucht wird. Nach nur 5 Tagen hatten wir die gesamte Karte durchprobiert, so dass Steve dazu übergehen musste, sich bei jeder Bestellung was Neues einfallen zu lassen. Ich habe wirklich schon oft und viel Cocktails getrunken, aber Steve gehört mit Sicherheit zu den drei besten seines Faches, dessen flüssige Erzeugnisse ich geniessen durfte – eigentlich sollte ich mir heute abend einen Amaretto Sour gönnen, aber das stellt sich aufgrund fehlender Ingredenzien heute ein wenig schwieriger dar als ich es mir wünschen würde. Getoppt wurden die Abende noch durch Veronica, Malin und Jimmy – alles drei Schwedinnen - na gut…Jimmy nicht…der ist halt Schwede…ist aber fast das gleiche…blond war der nämlich auch – die uns jeden Tag bedienten, unterhielten und von denen der Chef bis heute glaubt, dass sie verwandt seien – hätten sie ihm gesagt, dass sie nur mal miteinander geschlafen haben, wären ihre Jobchancen nicht nur kurzfristig auf null gesunken. Und selbstverständlich darf ich weder Gina (Wahnsinns-Figur nur etwas überschminkt…also nicht die Figur…mehr das Gesicht, dafür eine Seele von Frau, die sich als das totale Gegenteil einer arroganten Tussi rausgestellt hat) noch Dora (auch gut aussehend, aber viel zu Hohe Schuhe, viel zu jung, aber schon wahrsinnig gut im Cocktailmixen) vergessen. Als cremefarbenes Bonbon darf man dann noch die meist gratis zwischen den Cocktails servierten (und vor allen Dingen MIT den Barkeepern, Barkeeperinnen und Steve verköstigten) Shots nicht unerwähnt lassen. Dass sich nur an einem Morgen das männliche Pendant einer Katze in meinen Kopf verirrt hat, kann ich bis heute bei den Mengen kaum erklären. Da fiele mir die Erklärung des Vorhandenseins eines toten Pendants einer Katze im Mund am morgen viel leichter (das Gyros, die Zwiebeln, der Knoblauch waren halt einfach zu gut).
So…ich muss jetzt ein wenig Sport machen, um mir die drei Megatonnen Gewicht, die sich mit Sicherheit all dem Wasser, welches ich im Mittelmeer schlucken musste, zu verdanken habe, wieder abzutrainiren. Später (was nicht zeitlich auf diesen Tag, sondern vielmehr transzendental auf die Zukunft als solches (mehr im Sinne von Tagen oder einer Woche) bezogen sein möchte) gibt es mehr in Form von Text und Bildern. Beschimpfungen, Ermahnungen und jegliche andere Art der schriftlichen kommentatorischen Dreinabe sind natürlich wie immer sehr willkommen.
Auch wenn einige von euch wahrscheinlich als erstes an den gleichnamigen Kinofilm denken (tolle Idee, guter Anfang, nette Mitte, katastrophaler Verlauf und zum Ende hin einfach jegliche Boni verspielt, die er sich bei den Zuschauer im Verlauf der Laufzeit erspielt hat - Note 3), der mit meiner Überschrift eigentlich überhaupt keinen Zusammenhang hat - vom Titel einmal abgesehen, aber das erkläre ich ja gerade - meine ich damit das Unispital in Bern, welches jedoch im allgemeinen Sprachgebrauch nur Inselspital oder eben halt nur Insel genannt wird.
Die wenigen unter euch, die als erstes an Fantasy Island gedacht haben - denn eben dies ist mir bei Arbeitsweg letztens als ich daran dachte, diesen Eintrag hier in meinem Blog zu verewigen, auch in den Sinn gekommen - möchte ich herzlich beglückwünschen. Ich meine ich hab viel Dünnsinn im TV geschaut (gerade gestern zum Beispiel mal wieder 2 Folgen von A-Team), aber Fantasy Island mit diesem Typen auf der Insel auf dem du deine Träume in Erfüllung gehen lassen kannst, schlägt wahrscheinlich viel. Der Zwerg, der glaub ich auch mal in einem 007 mitgespielt hat und der Hauptdarsteller, der sich doch tatsächlich getraut hat, in einem Star Trek Film als Bösewicht mit durchweg durch die Bank von Chippendales besetzten Lakaien aufzutreten, sind doch einfach nur peinlich. Und warum hab ich es trotzdem geschaut? Keine Ahnung...aber wer weiss noch den Grund warum er "Ein Engel auf Erden", "Lotterie" oder "Die Waltons" (die einzige Serie in dieser Auflistung, die nicht nach dem klassischen 3-Storylines Schema aufgebaut war (1 durchweg witzig, 1 erst traurig, im Verlauf dann positives Ende & 1 erst fröhlich, dann retadierendes Moment und zum Ende hin wieder positiv)) geschaut hat. Bei "Simon and Simon", "Ein Trio mit 4 Fäusten" oder "Agentin mit Herz" liesse sich diese Frage besser beantworten. Ganz zu schweigen von den Klassikern wie A-Team, Knight Rider, Airwolf, Booker, 21 Jump Street...ach...das waren noch Zeiten. Aber ich merke gerade, dass ich ein wenig abschweife und aus diesem Grund diesen Absatz nun beenden sollte.
Was ich mit dieser Zeile gerade getan habe...also back to topic.
Die Insel - also das Inselspital in Bern in dem ich jetzt seit Anfang des Jahres arbeite. Es ist schon eine besondere Erfahrung hier mal zu arbeiten, insbesondere wenn man davor einige Jahre in einem Kantonsspital gearbeitet hat, in dem ein jeder wie einen buntne Hund kennt. Die Kontraste sind massiv. Das fängt schon mit den Stockwerken im Haupthaus an. Nicht, dass man jedem Stockwerk eine Zahl zuordnen könne, wie es in der nördlichen wie südlichen Hemissphäre Gang und Gäbe ist (und wahrscheinlich selbst auf dem Mars so wäre), nein...man denkt sich, man könne die Stockwerke mit Buchstaben versehen und dazu noch ein ganz tolles computergesteuertes Liftsystem anhängen, mit der zu 80% verhindert wird, dass Besucher >80 Jahre jemals das Stockwerk erreichen, in welches sie eigentlich kommen wollen. Da hab ich es ja schon schwer, wenn ich vor den Fahrstühlen stehe und das Alphabet vor mich hin brabbelnd und mit den Fingern zählend versuche herauszufinden, ob es sich jetzt zeitlich nicht lohnen würde einfach die Treppe zu nehmen.
Dann ist natürlich alles sehr zentral...ja gut...aus der Vogelperspektive ist das wirklich so, denn alle Abteilungen, mit denen ich zu tun habe liegen im Hauptgebäude...ABER! Morgens geht ich entweder im Stock A oder U1 ins Spital, fahre hoch ins U, um mich umzuziehen, um danach ins C für den Rapport zu fahren. Dann gehts hoch aufs F zum Frühstück, um danach wieder aufs G auf die Station zu gehen, wenn ich nicht aufs O muss. Im Laufe des Tages mache ich dann ggf. Pause oder Fortbildung im S, den Nachmittagsrapport im B und die IB-Visite im E...oder vielleicht auch im D, wenn dort ein Patient von uns liegt. Wenn man Tagesarzt ist, kann es sein, dass man für ein Konsil noch aufs P oder N muss. Am Fahrstuhl selber kann man das Stockwerk aber nicht aussuchen. Dass muss man an einer zentralen Tafel für alle 9 Fahrtstühe machen. Der Computer sagt dir dann, in welchen du steigen musst, aber glaubt ja nicht, dass Patienten respektive Besucher über 80 dazu auch nur im Ansatz in der Lage sind. Meist stellt sich ein älter Herr oder eine ältere Dame einfach in deinen Aufzug, fährt ins vollkommen falsche Stockwerk, fragt irgendwann eine Schwester wie er denn nun in das Stockwerk 7 käme (welches in der Nomenklatur garnicht existiert) und dies ist meist der Zeitpunkt an dem die Angehörigen beginnen die Polizei zu verständigen und eine Vermisstenmeldung herauszugeben.
Ich ärgere mich bereits schon seit längerer Zeit darüber, dass ich einfach keine Zeit zum Bloggen finde, obwohl ich im Alltag immer wieder in Situationen gerate, die gerade danach schreien in literaischen Ergüssen (man könnte es auch schreiberische Vergewaltigung nennen) abgehandelt zu werden. Mein Handy ist inzwischen voll von Eintragungen, über was ich alles schreiben will.
Hiermit bekunde ich nun feierlich - interessiert das überhaupt noch eine Seele - dass ich mir nun ab jetzt Zeit nehmen werde über Dinge zu schreiben, die ich verdammt nochmal schon lange ins Netz bringen wollte.
An liebes Hallo (wenn auch nur kurzes) aus verz down under...nuyr wenige Kilometer vom suedwestlichsten Punkt Australiens entfernt.
Heute gibt es leider nur ne Menge Regen mit verdammt viel Sturm, so dass wir uns entschieden haben nicht mehr weiter nach Albany zu fahren und statt dessen lieber den herrlichen Wein, den guten Kaese und die beruehmten Hoehelen dieser Gegen zu erforschen. Mal sehen dass uns im Land der fehlenden Isolierung und kaum vorhandenen Heizungen zu bieten hat.
Was gibt es zu berichten? Mal sehen...in Australien ist wirklich ALLES anders... Das ganze beginnt mit der Blattgroesse des Toilettenpapiers, die kleiner ist als das europaeische Pendant, dafuer aber auch an most places viel duenner. Und wenn ich duenn sage, dann meine ich es auch - man kann wirklich (kein Witz) hindurchschauen und spaetestens hier werden die Ich-brauche-immer-nur-EIN-Blatt-pro-Abwisch-Session eines besseren belehrt. Dann gehoert es sich in Restaurants und Cafes, dass der Kellner sofort das gebrauchte Geschirr abraeumt noch bevor der Rest der am Tisch sitzenden Menschen fertig ist. Schon ein wenig strange...aber da gewoehnt man sich selbst als Europaeer einmal dran...denke ich. Wer bisher dachte (ich gehoerte dazu), dass Begruessungsfloskeln in der Schweiz schon ausfuehrlich waeren, den muss Australien auch eines besseren belehren. Hier gehoert es sich mit einem "Hi Guys, how are you going?" begruesst zu werden, aber glaubt ja nicht, dass hier jemand wirklich wissen will, wie es dir geht. Man erwartet einfach nur, dass man mit "Good. Thanks. How are YOU going?" antwortet und dann jeder seiner Wege geht. Very strange...but funny.
Das sollte es erstmal gewesen sein...wuensche euch allen ein paar schoene Tage.
gruesse, die niere
PS: Das, was ich ein Beitrag drunter ueber die Y's und Z's geschrieben habe, gilt natuerlich auch weiterhin
Ich wollte mich nur einmal kurz aus meinem Urlaub melden - ich lebe noch und geniesse die Zeit hier in der Sonne bei dem tollen Wetter in vollsten Zuegen. Gerne haette ich ein taegliches Blog von all den tollen Erlebnissen gefuehrt, aber das ist echt nicht zu schaffen. Ich kaeme aus dem Schreiben einfach nicht mehr raus und hoffe aber im weiteren Verlauf alle schoenen Erinnerungen dokumentieren zu koennen, damit auch ich mich noch an all das Schoene erinnern kann, wenn die tolle Zeit hier einmal ein Ende gefunden hat (in weiter Ferne!!!).
Angefangen haben wir in Melbourne, wo wir neben der beeindruckenden Innenstadt einige sehr schoene Tage bei Freunden verbracht haben, die sich vorrangig um Shoppen, Wein, Fotos und verdammt gutes Essen gedreht haben. Dann ging es auf eine Tour ueber die Great Ocean Road, die wirklich mit beeindruckenden Erlebnissen aufgewartet hat. Nun sind wir heute von Adelaide nach Perth geflogen und das Wetter hat nochmal einen maximalen Qualitaetssprung nach vorne gemacht...also heisst es morgen: Margeret River wir kommen.
Ich wuensche allen, die ich vermisse noch ein paar schoene Tage. Wer moechte kann mich ja jederzeit auf dem Handy erreichen und ich schreibe auch immer wieder gerne, motiviert und froehlich zurueck.
gruesse, die niere
PS: Meine Internetzeit hier ist in 3 Minuten vorbei, deswegen entschuldige ich mich schon einmal fuer alle fehlenden ae's, oe's und ue's sowie die falsche Benutyung eines Z's im Falle eines Y's ud vice versa...
Naja noch nicht wirklich, aber in ca. 20 Stunden werde ich voller Zufriedenheit die Privatstation meines Spitals (okay, gehören tut es mir natürlich nicht, was wohl vorrangig an den fehlenden Geldmitteln und der Motivation diese im Falle eines Besitzes für eben diese Institution zu investieren liegen mag) verlassen und mich in meinen den gesamten September andauernden Urlaub nach Australien verziehen. Es wird auf jeden Fall herrlich...das weiss ich jetzt schon. Auch wenn mir das frühe Aufstehen morgen früh ziemlich schwer fallen wird, werde ich D5 mit einem Lächeln betreten & die 12 Stunden locker hinter mich bringen. Eine Chefvisite, 2 Hernien, ein paar Kurzaustrittsbericht und ein paar vorgeschriebene Austrittsberichte mit Rapport und Kardexvisite sollten schnell vorüber gehen, um schlussendlich in den vollen Genuss meines Urlaubes zu kommen.
Ich werde versuchen euch auf dem Laufenden zu halten, auch wenn das ggf. schwierig sein könnte...aber mit dem neuen Handy inkl. BT-Tastatur sollte ich weder am Strand noch in der Stadt an der Süd-, West oder Ostküste Probleme haben meine sinnentleerten Ergüsse über euch kommen zu lassen.
Was gibt es noch wichtiges zu berichten?
In Bern gab es kurzfristig einige Stellenänderungen, so dass ich wohl diese Woche nicht mehr erfahren werde, ob ich ab 2008 die Chance habe in der Viszeralchirurgie anzufangen...ich harre ungeduldig, aber ausgeliefert der Dinge die da kommen mögen.
Es gibt einige Dinge, gegen die ich mich schon immer gewehrt habe. Das eine ist zum Beispiel der Genuss von Pilzen - es ist eine psychische Macke, aber ich kann das Zeug einfach nicht essen. Selbst geringster Pilzgeschmack verdirbt mir das Essen.
Das andere sind Beiträge in Glückwunsch-Beiträgen. Den Grund dafür weiss ich eigentlich gerade nicht, aber irgendwie hat es sich zu einem Prinzip gemausert, dessen Aufgabe ich nicht bereit bin.
Warum auch immer, war ich kein Fan von www.studivz.net - also ich meine...Fan ist vielleicht der falsche Ausdruck. Ich habe mich trotz mehrere Anfragen von Freunden dort nicht eingetragen und ich hasse es Trends nachzulaufen (das war schon bei Harry Potter so), aber nun habe ich mich doch dazu durchgerungen mich dort einzutragen.
Oh ja...es gab mal wieder eine Premiere nach mehr als 2.5 Jahren Arzt spielen. Der erste Patient der intra- bzw. perioperativ gestorben ist. Die erste Reanimation intraoperativ, meine ersten gebrochenen Rippen dabei und schlussendlich das Ausgeben jeglicher Bemühungen das Leben noch zu retten. Aber ich bin gerade nicht in Stimmung darüber etwas zu schreiben...erinnert mich daran es ein anderes Mal zu tun. Danke.
Einen wunderschönen guten Morgen ihr mit Sicherheit längst eingeschlafenen und nur noch selten vorbeischauenden Leser. Mich gibt es noch und es ist Menge passiert, seitdem ich mich in Sodom und Gomera aufgehalten habe. Da aber all diese Dinge auch meine Freizeit ein wenig eingeschränkt haben, musste ich Prioritäten setzen und so strebten meine literarischen Ergüsse stets zwar den Weg ins Hirn jedoch nicht mehr über den motorischen Cortex gen Hand respektive Tastatur an...ich würde mich gerne dafür entschuldigen, aber wahrscheinlich hat nicht wirklich jemand ernsthaft getrauert, aber trotzdem vielen Dank für die netten Emails bzw. eingetragenen Kommentare.
Was ist denn nun alles passiert?
First of all habe ich mich nach ein wenig Singledasein wieder in die Arme einer Frau begeben - nicht, dass dies ein Vorgang rein physischer Natur ist, den ich tagtäglich nachgehe und auch noch heute fröhne. Vielmehr ist damit die transzendentelle Natur dieses Ausdruckes gemeint, welche gleichbedeutend für einen Shift der Konzentration steht und ich eben so weniger auf Medilearn noch hier im Blog geistern konnte. Aber auch wenn ich mich sonst mit emotionalen Statements dieser Art eher zurückhaltend äussere: Ich bin sehr glücklich!
Ausserdem ging es bei der Arbeit ziemlich zur Sache, was bedeutet, dass ich auf der einen Seite zwar viel leisten musste, aber auf der anderen Seite auch operationstechnisch stark gefördert wurde, so dass ich bereits nun mehr als die Hälfe meines Operationskataloges erfüllen konnte. Da man in Hinblick auf solche Angebote schlecht NEIN sagen kann, versteht sich eine Einschränkung der Freizeit, jedoch für einen adäquaten Preis, wohl ganz von selbst.
Meine Bewerbung in der viszeralen Chirurgie in Bern steht leider noch aus, aber die Entscheidung (2 Bewerber auf 15 Stellen - oder, ähhh...eher umgekehrt) müsste spätestens nächste Woche fallen und ich werde ehrlichgesagt von Tag zu Tag nervöser. Warum? Mein Vertrag läuft Ende des Jahres aus, ich habe mich nur auf eine Stelle beworben und auch wenn der Zuständige im Inselspital meine Eckpunkte sehr attraktiv fand (naja, nicht meine, denn er es weder eine Frau noch privat an mir interessiert :-)), kann ich gerade aus politischen Gründen sehr wohl den Job nicht bekommen. Dann sässe ich auf der Strasse, hinge in der Luft, dürfte Däumchen drehen und wäre ein wenig ratlos, wie es weitergehen sollte, aber darüber werde ich euch mit Sicherheit noch berichten in den nächsten Tagen und Wochen.
Apropos Wochen - in 2 Wochen gehts für einen Monat nach Australien, ich werde versuchen ein Reisetagebuch so gut es geht zu führen...darin habe ich nun eigentlich weder grosse Erfahrung noch Können, aber wer weiss, vielleicht schaffe ich es ja auch ein wenig von der Spannung in die Beschreiung eines Baumes einfliessen zu lassen, wie ich es bei den zwischenmenschlichen Beziehungen vermag. Ah ja...by the way...beim Thema zwischenmenschliche Beziehungen: Ich fahre natürlich mit der Dame, in deren Arme ich nicht nur rein transzendentell liege!
Die weiteren wichtigen Neuigkeiten...hmmmm...die Nudel ist leider von uns gegangen und ich bin auf der einen Seite sehr, sehr traurig, sie vor ihrem Tod nicht mehr gesehen zu haben, jedoch lebt ihre Erinnerung auf ewig in mir weiter und mein Umfeld, weiss leidlich, wie sehr ich es schätze diese Erinnerung mit Menschen zu teilen, die sie weder kannten noch liebten.
So...ich möchte nicht gleich alle meine literarischen (lethargischen :-)) Ergüsse auf einmal verschwenden und verabschiede mich nur für eine kurze Zeit (versprochen ;-)) ins Nirvana des Internets um sehr bald zurückzukehren. Wer mir schreiben möchte, ist mehr als willkommen - das wisst ihr ja!
Wenn auch ein wenig verspätet, möchte ich nicht umhin euch von meinem Urlaub auf der kanarischen Insel zu berichten. Nach all dem Zeug, das ich dieses Jahr um die Ohren (im wahrsten (Gleichgewichts-)Sinne des Wortes) hatte, wollte ich unbedingt noch vor Ende des Jahres einmal in den Süden fahren, so dass wir für Ende November einen kurzen, wenn auch sagenhaft coolen Trip nach La Gomera buchten. Was wir wussten? Hmmm…es wird eine lange Anreise mit Flugzeug, Fähre, Bus und Co., da Gomera selbst keinen internationalen Flughafen besitzt, es ist ein sagenhaft schönes Hotel, es ist eher untouristisch und das Essen auf der Insel weitaus mehr für die Eintönigkeit als für die Raffinesse bekannt – aber all das sollte uns nun wirklich nicht abhalten, so dass wir frohen Mutes eines Samstag morgens ins Auto stiegen, aufs Flugzeug warteten und schlussendlich in die Lüfte abhebten. Über den Wolken gab es dann erstmal “Der Teufel trägt Prada“ (Ohne Meryl Streep wäre es ein dermassen kitschiger blöder Film, mit dem man die 4.5 Stunden Flug niemals hätte ertragen können, aber sie hat es wirklich geschafft, den gesamten Film durch ihr hervorragendes arrogantes Spiel zu retten) und Campari-Orange. Als wir bei 26°C Aussentemperatur in Teneriffa aufsetzten, versuchten doch glatt 8 Mensch im hinteren Teil des Fluggzeuges (man erinnere sich daran, dass in Lost, die Gruppe der Überlebenden aus dem hinteren Teil des Flugzeuges inzwischen alle verstorben sind) in insgesamt drei Versuchen ein Klatschkonzert auf die Beine zu stellen, das sich zur Schonung meiner Nerven glücklicherweise nicht durchsetzte (jedoch durfte ich diesem antiquierten Ritual in voller Pracht bei der Landung in Basel beiwohnen). Jetzt mal im Ernst…wer klatscht denn da bitte? Ich meine, wenn jemand eine Individualperformance ganz besonders gut macht, dann klatsche ich…ob derjenige Robbie Williams oder Kurt Krömer heisst, spielt ja keine Rolle, aber hey…bei einer Flugzeuglandung steht doch nun wirklich kein kreativer Hintergrund im Raume, der mit einer rythmischen zum Teil recht lobotomiert aussehenden Handbewegung inklusive Akustik untermahlt werden müsste. Der Kerl da vorne im Cockpit landet jeden Tag mehrmals auf irgendwelchen Flughäfen und bezeichnet uns Fluggäste wahrscheinlich eher als lästiges Übel, mit dem er sein Geld verdient, als dass wir in seinen Augen sein Publikum darstellen würden. Wie dem auch sei…zumindest haben meine Patienten weder bei einer guten LapChol, einer künstlerisch wertvollen Exzision einen infizierten Pilonidalsinus noch bei einer besonders raffiniert dargestellen Dauerkatheterlegung applaudiert, aber ich werde gleich morgen meinen ersten Patienten befragen, warum das so ist. Aber ich schweife ab, denn das Highlight der Anfahrt kommt ja noch…als wir nämlich im Bus zur Fähre sassen, durften wir dem Gespräch einer Dame lauschen, die ebenfalls auf dem Weg nach La Gomera (eine – wie dem aufmerksamen Leser bereits bewusst ist - Insel unter den kanarischen Inseln) war: “Ach Mensch…ich bin doch so empfindlich wenn es auf ein Schiff geht. Muss das denn jetzt sein. Naja, auf dem Rückweg nehme ich dann halt einfach den Bus!“ In vollster Überzeugung schaute ich unter meinen Sitz um Loriot mir zuzwinkern zu sehen, aber ich wurde eines besseren belehrt und musst der Wahrheit ins Auge blicken, dass nicht jeder eine Karte (oder ein Lexikon unter der Rubrik Definition INSEL) zur Hand nimmt, bevor er seinen Urlaub bucht.
Aber nun der Tiefpunkt, denn nach einem herrlichen Nachtessen unter freiem Himmel direkt am Meer ging es auf die Highspeedfähre von Fred Olsen, dem sowieso alles auf Gomera gehört (aber dazu später mehr).
Ich halte diesen Teil vielleicht auch zur eigenen Ehrenrettung einmal kurz. Hier die Fakten: 1. Der Seegang war unruhig 2. Mit unruhig meine ich unruhig!!! In dem Sinne, wie jemand reagiert, wenn man ihn gefesselt auf die Gleise legt und er aus einem unerfindlichen Grund plötzlich das wilde Gehupe einer nicht mehr zu bremsenden Lokomotive hört. 3. In geistiger Umnachtung setzten wir uns ganz nach vorne, weil man ja a. um 21 Uhr in der Nacht ja sooooo viele sehen kann und b. das Geschaukele hier ja am besten zu spüren ist. Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich mir noch nie gewünscht hätte, das ein Urlaub anders angefängen hätte als in diesem Moment. Ich war noch nie seekrank…bis zu diesem Zeitpunkt und ich leide mit allen Menschen mit, die regelmässig unter solch einer Qual zu leiden haben. Nebenbefundlich sei noch erwähnt, dass ich bei all dem Gewackele ziemlich hart an meine “wackelige“ Zeit im Sommer erinnert wurde, worauf ich insbesondere im Urlaub liebend gern verzichtet hätte. Das Highlight des Lowlight war im übrigen das Urinieren in Kombination mit Wackeln und Übelkeit in einer Kabine die zu breit zum Anlehnen und zu eng zu Durchatmen war…das Ergebnis erspare ich meiner treuen Leserschaft und verweise einfach darauf, dass der Rückweg weitaus angenehmer war. Aber nicht, dass ich mich bereits schon mehrfachst in einem Film gewähnt habe, denn die filmreifste Story kommt ja noch. Wir mussten unser Gepäck vor Betreten der Fähre in einem mobilen Schliesswagen (es hatte was von einem hölzernen Dixieklo mit Schloss und Verrottung) unterbringen, der zum Glück nach Anlegen im Hafen wieder bereit stand, sich unser Koffer zu entledigen, aber zu früh gefreut. Denn er liess sich partout nicht öffen. Zwar hatte ich das richtige Fach, den richtigen Schlüssel, das richtige Schloss und die richtige Motivation, aber die Technik war anscheinend inkompatibel. Erst war es ein sanftes ziehen, später ein gedämpftes Pressen, das durch ein vehementes Hebeln abgelöst wurde, aber all das half nichts…die Tür blieb verschlossen. Wir gingen schon Bilder aus Comicstrips durch den Kopf, wo jemand die Hände in die Tür krallt und sich mit den Beinen 90° zu Erdoberfläche an der Wand abstützt, um endlich diese elende Tür aufzubekommen als mir klar wurde, dass diese Bild nicht nur durch meine Kopf ging, sondern gerade in just diesem Moment durch meinen Körper in weniger kunstvoller Art und Weise dargestellt wurde. Nach einigen Minuten gab ich dyspnoeisch auf und verfluchte das hölzerne Dixieklo und versetzte der Tür einen sanften verzweifelten Schlaf mit der Faust, woraufhin der Deckel wirlich filmreif aufsprang…Indiane Jones hätte es nicht besser machen können. Was folgte war eine ereignislose Busfahrt die Serpentinen hinauf und wieder herunter, so dass man für 10km Luftlinie insgesamt eine knappe Stunde brauchte. Im Hotel angekommen, verschmähten wir erstmal das Abendessen, erkundeten die riesige, herrliche Hotelanlage und gingen zeitig schlafen. Später mehr...
Der heutige Tag stellt die Rückkehr aus einem wunderschönen Urlaub dar und gleichzeitig ist es der Tag, an dem ich eine Wahrheit erfuhr, die ich wahrscheinlich niemals erfahren sollte. Diese Wahrheit ist nicht für mich bestimmt, diese Wahrheit involviert mich nicht, diese Wahrheit geht mich im Grunde genommen überhaupt nichts an und diese Wahrheit dürfte mich nicht tangieren...und doch tut es sie.
Aus welchem Grund? Verletzter Stolz? Unsicherheit? Angst? Die Antwort kann ich nicht geben...noch nicht. Doch die letzten Zeilen - das Lamentieren auf hohem Niveau, wie ich es oft so schön nenne - entstanden aus einem Egoismus, der mir nicht zusteht. Denn vielmehr hat diese Wahrheit heute jemanden weitaus mehr zugesetzt als mir...zumindest fühle ich es so. Es ist nicht die Wahrheit an sich...die ist nichts Neues...nur ich bin neu...ich, derjenige, der diese Wahrheit nun aufs Tablet gebracht hat und alte Wunden aufgerissen, doch hoffentlich keine neuen verursacht hat. Mein Grübeln hat die Wahrheit hevorgebracht und nun leidet ein Mensch, der es nicht verdient hat und ich bilde mir noch dazu ein, mitleiden zu dürfen, wenn auch auf eine vollkommen andere Art und Weise und vor allem unter vollkommen anderen Voraussetzungen. Ich hasse mich für Gefühle, die ich mir nicht zugestehen darf...ich messe anscheinend doch mit zweierlei Maß.
Und gleichzeitig stellt dieser Tag einen glücklichen Höhepunkt in einer langen Entwicklung dar...eine Entwicklung, die für Aussenstehende wahrscheinlich unabwendbar war, die aber im Inneren nicht selten auf wackligen Füssen stand.
Als Gott den Fremdwörterduden erdachte, sah er in der Zukunft diesen Tag und meine Emotionen beim Schlafenlegen als er das Wort Ambivalenz erdachte.